Dienstag, 10. November 2009

Sankt Martin, Sankt Martin ...

Heute haben wir unseren Dienstleistungsabend und ich muss länger arbeiten. Aus meinem Fenster im Büro kann ich genau auf die gegenüberliegende Kirche blicken. Gerade zieht der „St.-Martins-Umzug“ an meinem Fenster vorbei und ich höre die Kinder singen. Die Feuerwehr hat schon das große Martinsfeuer vorbereitet und wird es gleich entzünden. Das weckt Kindheitserinnerungen:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Roß, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt' ihn warm und gut.
Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bitt're Frost mein Tod!
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt'
den warmen Mantel unverweilt.
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin, aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.

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